Hans Rosenthal wurde am 2. April 1925 in Berlin geboren.
Nach einer durchaus friedlichen und unbeschwerten
Kindheit, wandelte sich das Leben des Jugendlichen Hans
Rosenthal unter dem Einfluss von Hitlers Regime schnell in
einen tragischen Kampf ums Überleben. Als Jude von den
Nazis verfolgt, führte Hans Rosenthal ein Leben in Angst und
Entbehrung und war ständig auf der Flucht. Mut, Cleverness
und auch Glück helfen Hans Rosenthal schließlich, sowohl
den Nationalsozialismus als auch den 2. Weltkrieg zu
überleben.

Vielen Deutschen ist Hans Rosenthal als Fernsehmoderator und Quizmaster vieler beliebter Fernseh- und Hörfunksendungen in Erinnerung geblieben. Für den ehemaligen Hörfunksender RIAS Berlin, dessen Unterhaltungschef er war, moderierte er zahlreiche Sendereihen, unter anderem weit über 1000 Mal das „klingende Sonntagsrätsel“.
Für das ZDF stand Hans Rosenthal für viele große Fernsehshows vor der Kamera, so beispielsweise für „Cäpt’n Good bye“, der Abschiedssendung für Bundespräsident Carl Carstens oder auch für die Eröffnungsgala der Bundesgartenschau in Berlin.
Als Quizmaster führte der „Schnelldenker“ Hans Rosenthal durch zahlreiche Spielshows, die er fast ausnahmslos selbst entwickelt hatte. Seine bekannteste Fernsehproduktion war wohl das inzwischen legendäre Ratespiel für Schnelldenker, „Dalli-Dalli“. Die unnachahmlich sympathische, leichte und unkomplizierte Art des Quizmasters Hans Rosenthal, machte ihn zu einem der beliebtesten Fernsehschaffenden der 80er Jahre.
Nachdem sein Leben in seinen frühen Jahren bedroht und verfolgt war, schenkten ihm im selben Land später die Menschen Anerkennung, Sympathie und sogar Verehrung. Dieses Phänomen bezeichnet Hans Rosenthal 1980 in einer veröffentlichten Autobiografie als „Zwei Leben in Deutschland“.
Hans Rosenthal starb am 10. Februar 1987 in Berlin.
Bewegende Doku
Lebensgeschichte Hans Rosenthals

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Die Hans Rosenthal Elf
Die Ursprünge der Hans Rosenthal-Elf liegen in einer Fußball-Freizeitmannschaft, die im Jahre 1950 von einigen fußballbegeisterten Berlinern gegründet worden war. Zu den Spielern der ersten Stunde gehörten damals Hans Rosenthal, Wolfgang Gruner, Heinrich Riethmüller und Wolfgang Neuß. Wenig später schlossen sich die Freizeitkicker als „Prominenten-Elf“ dem Berliner Traditionsverein Tennis Borussia Berlin an und nahmen zu wohltätigen Zwecken an Freundschaftsspielen und -turnieren teil.
Nach dem Tode von Hans Rosenthal wurde die Prominentenmannschaft 1987 in „Hans-Rosenthal-Elf“ umbenannt.
Heute gehören namhafte ehemalige Bundesligaspieler und Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik zur Hans-Rosenthal-Elf. Durch ihre Teilnahme an karitativen Fussballspielen tragen alle Mannschaftsmitglieder dazu bei, Geldmittel für die Hans-Rosenthal-Stiftung einzunehmen. Aus den jährlich rund 30 Spielen und dem ausgerichteten „Hans-Rosenthal-Turnier“ konnte der Stiftung für unverschuldet in Not geratene Familien bisher eine Summe von etwa 21.000 €uro zur Verfügung gestellt werden.
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